Mobilfunkprovider wollen gegen Netzüberlastung vorgehen

Man kennt es: eine Großveranstaltung, z.B. ein Konzert, man ist am Flughafen, auf einem Fest (Silvester….), will telefonieren, surfen, aber das Netz ist überlastet, man kommt nicht durch. Das soll sich bald ändern.

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So kündigte Vodafone-Chef Jens Schulte-Bockum an, sein Unternehmen wolle bis 2015 gut 3 Milliarden Euro in den Netzausbau stecken, die Telekom kündigte ebenfalls einen Ausbau an. So rechnet Herr Schulte-Bockum mit einer Zunahme des Datenverkehrs um 2000% in 3 Jahren, bis dahin wird erwartet, daß 80% der Bevölkerung ein Smartphone nutzen, derzeit sind es 30%.

Die Telekom kündigte allein für dieses Jahr Investitionen in LTE mit über 1 Milliarde Euro an. Der Unternehmenschef von O2, René Schuster, sagte letzte Woche, O2 habe es etwas einfacher als die Konkurrenz. Da man mit dem eigenen Netzausbau später begann, sei weniger Hardware auszutauschen, man müsse nur die Software aktualisieren. O2 verspricht sich hieraus Einnahmen von 1,7 Milliarden Euro, die dem Schuldenabbau des spanischen Mutterkonzerns Telefónica zu Gute kommen sollen.

Kommentar: Na, da sind wir doch mal gespannt. Ich seh schon Wälder aus Funkmasten auf Häusern stehen. Nuja, nicht ganz. Man könnte es ja wie in der Schweiz machen, die Funkantennen in Gebäudeelemente packen. Kostet etwas mehr, sieht aber besser aus. Wär doch mal was.

(via)