Aktuell hält sich ein Gerücht hinsichtlich eines neuen Google Android OS hartnäckig im Netz: angeblich soll Global-Player Google an einem extrem schlanken Android-System arbeiten, welches mit minimalen Systemspezifikationen auskommen soll.
Brillo: Statt 512 MB Ram nur noch 32 MB Arbeitsspeicher-Voraussetzung?
So gehen Insider davon aus, dass wenn sich die Gerüchte bestätigen, Google noch auf der anstehenden I/O 2015 das neue Android-Home-OS zumindest ankündigen wird. Spekuliertes Highlight: Angeblich soll es lediglich 64 MB oder sogar nur 32 MB RAM zum Betrieb benötigen. Aktuell setzt Android mindestens 512 MB Minimum an Arbeitsspeicher voraus. Unterstützt werden die Spekulationen durch die Namensbezeichnungen der einzelnen Stände auf der I/O 2015. In der Android-App zur Konferenz finden sich „Work“, “Wear“, “Auto“ und „Home“ als Standbezeichnungen. Ist bei den ersten drei klar, wofür diese stehen, gibt Home Rätsel auf. Google stellte bereits vor zwei Jahren das android@home System vor, mit dem Haus-Automation-Systeme gesteuert werden können. Im Source-Code von Chrome OS findet man außerdem immer wieder den Begriff „Brillo“. Da Experten davon ausgehen, dass dem neuen Android-Home-OS das Chrome OS als Kernsystem dient, könnten die Einträge tatsächlich auf eine inoffizielle Namensgebung des kompakten Androidsystems hinweisen. Offiziell könnte das OS dann aber unter der Bezeichnung „Android Home“ laufen.
Hinweise verdichten sich – Android-Home-Ankündigung immer wahrscheinlicher

Die Hinweise verdichten sich also, dass Google auch dieses Jahr mit einer Überraschung aufwarten könnte. Viele fragen sich jetzt, warum ein zusätzliches schlankes OS anbieten, wenn doch die technischen Hardware-Optionen sich immer weiter verbessern? Das hängt wahrscheinlich mit dem von Google so forcierten „Internet der Dinge“ zusammen. So könnte Google erreichen, dass sein Brillo-Android OS auf jedem angebundenen Gerät, egal ob Kaffeemaschine, Smartphone oder elektrischer Zahnbürste integriert werden kann. Gerade bei eher günstiger Technik-Hardware wie Zimmerbeleuchtung oder Küchengeräten steht eine zusätzliche Hardware-Bausteine-Integration aus Kostengründen absolut außer Frage. Niemand wäre bereit, in Zukunft für seine neue elektrische Zahnbürste ein Vermögen auszugeben, weil diese nun 512 MB oder 1 GB Ram Arbeitsspeicher bietet und so auch Android 5.0 flüssig darauf laufen könnte. Einen 64 MB RAM Baustein kriegt man überall unter und dieser erhöht die Produktionskosten des Geräts auch nur minimal.