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WhatsSpy – Von wegen Datenschutz: Freeware spioniert WhatsApp Nutzerverhalten aus

Feb. 10, 2015 by christian

Der Nachrichtendienst WhatsApp hat längst die SMS abgelöst. Heute nutzt WhatsApp in Deutschland fast jeder Smartphonebesitzer und auch die ältere Genration (Eltern, Oma, Opa) werden gezwungen, sich die App herunterzuladen. Wer WhatsApp auch zur Kommunikation mit seinen Kollegen oder gar dem Chef nutzt, sollte aber aufpassen. Ein irländischer Programmierer hat jetzt herausgefunden, dass Euer Nutzerverhalten ausgelesen werden kann, selbst wenn Ihr in den Privatsphäre-Einstellungen auswählt, dass die Info „zuletzt online“ nicht mehr angezeigt wird.

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WhatsSpy Bot überwacht WhatsApp Kontakte 24/7

Mithilfe dieser Statusmeldungen lassen sich jetzt Rückschlüsse drauf zeihen, wie oft Ihr während der Arbeitszeit das Smartphone zur Hand genommen habt, um WhatsApp zu nutzen. Und um diese Spionage Attacke zu starten, muss lediglich die Nummer, die den Angriff ausführt, in Euren Telefonkontakten gespeichert sein. Hinter der Nummer verbirgt sich dann nicht mehr Euer Bekannter, sondern ein Bot, der permanent im WhatsApp-System online ist. Dieser loggt dann Eure Online-Status mit, ganz ohne, dass Ihr das bemerkt.

2015-02-10 09_16_50-Maikel Zweerink _ WhatsSpy-Public _ GitLab - Internet Explorer

 

Gläserner Mitarbeiter: Mit Euren Statusmeldungen kann ein Nutzerprofis erstellt werden

Mit WhatsSpy werden aber nicht nur Statusmeldungen geloggt, sondern auch der Wechsel des Profilbildes, jede Veränderung in den Systemeinstellungen und jede geführte Konversation. Diese Daten lassen sich dann grafisch problemlos auswerten und ein aussagekräftiges Nutzerprofil erstellen. Wer jetzt bereits das Smartphone in der Hand hält, um die Nummer des Chefs und der lieben Kollegen zu löschen, der sei beruhigt. Um die WhatsSpy Software betreiben zu können, benötigt Euer Chef zum einen Kenntnisse in PHP-Programmierung, zum anderen einen RasperryPI als Server-Computer. Das dürfte die Anzahl fähiger Firmenchefs stark einschränken. Vorsicht ist dennoch geboten: Setzen Chefs Privatdetektive ein, um herauszufinden, ob der Mitarbeiter wirklich krank Zuhause im Bett liegt, oder lieber auf den Malediven chillt, ist jedes Mittel recht. Die Detekteien rüsten auch mit entsprechender Hard- und Software auf, kostet diese doch fast nichts.

2015-02-10 09_17_13-Maikel Zweerink _ WhatsSpy-Public _ GitLab - Internet Explorer

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Kategorie: Allgemein Stichworte: WhatsApp Spionage, WhatsSpy

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