Aktuell verfolgt der Autobauer Hyundai eine interessante Strategie: das hauseigene Blue Link Fahrzeug System, welches als intelligente Schnittstelle zwischen Android Mobile Device und Bord-Computer dienen soll, unterstützt auch eine Android Wear Option. So soll es zum Beispiel möglich sein, euer Fahrzeug über die am Handgelenk getragene Smartwatch zu starten.
„Ey Mann, wo ist mein Auto?“ – Der Car Finder hilft!
Wie 9to5google berichtet sollt ihr so den Motor starten können, die Möglichkeit haben, die Zentralverriegelung zu steuern und sogar die Hupe erklingen lassen. Und das alles vom Handgelenk aus. Und für alle, die nach einer durchzechten Nacht öfters mal den Standort ihres eigenen Kfz vergessen, hilft die Auto Finder Integration und eure Smartwatch navigiert euch zu eurem Fahrzeug. Das klingt alles recht gut, wenn es denn in der Praxis auch gut abgesichert ist. Speziell Fahrzeugfernbedienungen in Schlüsseln waren in letzter Zeit häufiger das Ziel von Hackerangriffen, bei denen die Sperr-Frequenz über einen Transmitter abgefangen und aufgezeichnet wurde. Spielte man diese ab, öffnete sich das Fahrzeug. In Zeiten intelligenter Trojaner und Schadsoftware sollte sich diese Funktionsweiße auch auf eine App Steuerung am Smartphone oder der Smartwatch übertragen lassen. Ganz ohne zusätzliche Geräte oder überhaupt in die Nähe des Smartphones gelangen zu müssen.
Hyundai Android Wear App: Vorstellung auf der CES 2015
Solltet ihr im Besitz eines Hyundai sein, der nicht älter als Baujahr 2012 ist und bereits das Blue Link System integriert hat, könnt ihr euch die zugehörige Blue Link App auf euer Android Mobile Device holen und das System schon mal testen. Hyundai plant im kommenden Jahr noch weitere Features und Zusatzoptionen für die App integrieren zu können. Die Android Wear App wird nächste Woche auf der CES vorgestellt. Ab wann man die Android Wear App dann offiziell downloaden kann, ist noch nicht bekannt. Wir gehen aber davon aus, dass es nicht lange dauern wird, bis ihr euer Fahrzeug vom Handgelenk aus bedienen dürft. Ein innovativer Schritt und eine sinnvolle Integration der neuen Gadgets.